· · · Chronik · · ·
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts besteht in Oberhaun eine Pflichtfeuerwehr. Zurückzuführen ist diese Gründung auf ein kurfürstliches Dekret aus dem Jahre 1834, das allen Gemeinden in Kurhessen befahl, Rettungsgesellschaften zu gründen. Dieser Plichtfeuerwehr gehörten sämtliche Männer vom 18.- 50. Lebensjahr an.
1886
Freude und Stolz herrschte bei den Oberhauner Wehrmännern, als ihnen im Jahre 1886 die erste Handdruckspritze übergeben wurde. Um dieses Löschgerät auch im Ernstfall einsetzen zu können, waren regelmäßige Übungen notwendig. Aber eine schnelle Brandbekämpfung konnte von der Pflichtfeuerwehr im Ortsbereich Oberhaun erst nach dem Bau der Wasserleitung nach 1914 durchgeführt werden.
1920
Im Jahre 1920 gründete Brandmeister Jakob Schacht die Freiwillige Feuerwehr Oberhaun.
1933
Es fanden sich genügend Männer, die freiwillig beitraten und bereit waren, das Eigentum der Mitbürger zu schützen. Durch die Anschaffung einer Motorspritze und einer fahrbaren mechanischen Feuerwehrleiter im Jahre 1933 wurde die Wehr noch schlagkräftiger.
1946
Als im Jahre 1946 die Besatzungsmacht den Aufbau der Freiwilligen Feuerwehr wieder erlaubte, versammelten sich ehemalige Feuerwehrmänner und Jugendliche, um ihr Dorf bei Bränden und Katastrophen wieder zu schützen. In dieser Versammlung wurde der gefallenen Feuerwehrkameraden Gustav Heinz, Heinrich Huff, Heinrich Klarius und Peter Rommel gedacht.
1953
In den ersten Nachkriegsjahren musste man sich mit der alten Motorspritze und dem teilweise verbrauchten Schlauchmaterial behelfen. Das alte Feuerwehrgerätehaus wurde 1952 abgerissen - an gleicher Stelle entstand bis zum 14. Juni 1953 ein neues Feuerwehrgerätehaus in dem bis 1998 auch der Schützenverein untergebracht war.
Hier ein Foto aus dieser Zeit :

1964
Neue Uniformen, Schlauchmaterial und Geräte wurden angeschafft. Im Jahre 1964 kaufte die Gemeinde eine neue Motorspritze.
Im gleichen Jahr gelangte die Wehr von Oberhaun zu ihrem bisher längsten Einsatz: sie bewachte einen auf der B 27 umgestürzten Tanklastwagen über insgesamt 125 Stunden, da Explosionsgefahr bestand.
1969
Ein Höhepunkt in der Geschichte der FFw-Oberhaun war am 23. August 1969 die Übergabe eines Löschfahrzeuges TSF 8 auf Fahrgestell Ford Transit, welches das Land Hessen dem Kreis Hersfeld zugeteilt hatte, Oberhaun war auf Grund seiner Mittelpunktlage und der Leistungsstärke seiner Wehr aus 24 Bewerbern auserwählt worden !
1971
An den Kreisleistungswettkämpfen nahm die Oberhauner Wehr seit 1958 erfolgreich teil, belegte immer gute Plätze. Herausragend waren die beiden Siege in den Jahren 1971 und 1973, sowie die Teilnahme am Bezirksentscheid.
Die Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Oberhaun waren Georg Schüler, Ernst Braun, Jakob Schacht, Georg Dehnhard und Heinrich Schott. Bedingt durch die Einbindung in die durch eine Gebietsreform neu geschaffene Großgemeinde Hauneck, wird die Wehr nunmehr von Wehrführern geleitet.
1976
1976 wurde Herbert STOCK zum Wehrführer gewählt und löste Heinrich Schott, der dieses Amt seit 1946 inne hatte, ab. Nach 30 Jahren OBM- und Wehrführertätigkeit stellte sich Schott, nunmehr Ehrenbrandmeister, aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung.
1977
In die Amtszeit des neuen Wehrführers fiel 1977 die Durchführung des ersten Gemeindefeuerwehrtages der Großgemeinde Hauneck.
Bei den Pokalwettkämpfen belegte die Oberhauner Wehr den 1. Platz und nahm den Gemeindewanderpokal entgegen. Dieser Pokal ist nach fünfmaligen Erreichen des 1. Platzes in den Besitz der Wehr übergegangen.
Die Oberhauner Wehr wurde im Laufe der Jahre bei mehreren größeren und kleineren Bränden, Waggon-Bränden, Hochwasserkatastrophen oder Suchaktionen eingesetzt.
1981
So wurde am 15. und 21.11. 1981 der Oberhauner Bürger Willy Langhammer erfolglos gesucht, bis man ihn endlich aus der Haune barg.
Als Brandnest, welches immer wieder entflammte, entpuppte sich der Erdabladeplatz in Oberhaun. Hier kam es immer wieder zu Brandeinsätzen der Oberhauner Wehr.
Das gleiche trifft für den Bahndamm entlang der Bundesbahnstrecke zwischen Hermannspiegel und Unterhaun, also in der Gemarkung Oberhaun zu. Auch hier kam es jährlich zu einem Böschungsbrand, zu welchem die FFw Oberhaun ausrücken musste.
1983
In den Jahren 1983 und 1984 wurden 2 aktive Fw-Mitglieder durch plötzlichen Tod aus dem Kreise ihrer Kameraden gerissen: es waren dies die Kameraden Alfred Schüler († 1983) und Stefan Raichl († 1984).
1985
Im Jahre 1985 richtete man den Gemeindefeuerwehrtag in Oberhaun aus, der Umbau des Spritzenhauses wird geplant.
1986
1986 scheiterte die Gründung einer Jugendfeuerwehr trotz zahlreicher Interessenten an den Einverständniserklärungen der jeweils Erziehungsberechtigten.
1988
Endlich konnte im Jahre 1988 der Umbau des Fw-Gerätehauses erfolgen, allein 327 Stunden Arbeitseinsatz leisteten die Kameraden um die Kosten so gering wie möglich zu halten.
1989
Nunmehr verfügt die Fw-Oberhaun auch über einen beheizbaren Schulungsraum und eine moderne Garageneinfahrt, so dass am 24.02. 1989 die Indienstnahme eines TSF, VW LT-35 Aufbau Ziegler mit der Ausstattung eines Funkgerätes erfolgen konnte.
1989 war für die FFw Oberhaun bzgl. der Anschaffungen ein sehr erfolgreiches Jahr, neben dem oben Erwähnten konnten noch 10 Schutzanzüge für die Einsatzgruppe in Empfang genommen werden.
Die Folge war: es musste eine andere Pumpe her !
1992
1992 konnte eine neues Fahrzeug, ein TSF-W in Betrieb genommen werden. Dieses Fahrzeug, mit einem 500 l Wassertank ausgerüstet, ermöglichte nun den sog. sofortigen Schnellangriff.
Lediglich 1 Einsatz verzeichnen konnte man im Jahre 1994, als die Wehr zu einer Vermisstensuche nach Rotensee alarmiert wurde. Die vermisste Person wurde nach längerer Suche von der Oberhauner Wehr in der Waldgemarkung Rotensee/Wippershain in geschwächtem Allgemeinzustand aufgefunden und der ärztlichen Betreuung zugeführt.
1995
1995 feierte die FFw Oberhaun in Verbindung mit der Ausrichtung des Gemeindefeuerwehrtages in Hauneck ihr 75-jähriges Bestehen.
Hierzu fand mit vielen geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie öffentlichem Leben am 18.6. in der Turnhalle zu Unterhaun ein Festkommers mit anschl. Tanz statt.
Der Abend des 19.08.1995 wird dem Wehrführer Herbert Stock unvergessen bleiben, denn gegen 21.00 Uhr brennt sein eigenes Wohnhaus und die Wehr wird zum Einsatz gerufen. Zur Unterstützung kommen Kameraden der Unterhauner Wehr und die Drehleiter aus Bad Hersfeld. Trotz schnellster Brandbekämpfung brennt der Dachstuhl und das 1. Stockwerk aus.
Im gleichen Jahr wurden die ersten 2 Frauen als Mitglieder in die Wehr aufgenommen: Frau Gudrun Strube und die FW-Oberassistentin Martina Werner-Reim.
Angesichts der Tatsache, dass Brandfälle auch in Abwesenheit von aktiven FW-Kameraden eintreten können, ist es besonders wichtig, dass sich auch Frauen in den Dienst der FFw stellen und sich mit der Handhabung feuerwehrtechnischer Geräte auskennen.
1996
1996 wurde die bisher gültige Satzung der FFw Oberhaun dahingehend geändert, dass nunmehr der FFw ein Vorstand, bestehen aus 1. und 2. Vorsitzenden, Wehrführer, seinem Stellvertreter, Kassenwart und Schriftführer vorsteht.
In der Jahreshauptversammlung 1996 wurde, nachdem der bisherige Wehrführer nach 25-jähriger aktiver Wehrführerzeit aus Altersgründen nicht mehr kandidierte und zum Ehrenwehrführer ernannt wurde, folgender Vorstand gewählt:
- Wehrführer: Reinhold Otter
- Stv.Wehrführer: Burkhard Nuhn
- 1. Vorsitzender: Gerhard Schott
- 2. Vorsitzender: Gerhard Zapletal
- Kassenwart: Werner Hoßfeld
- Schriftführer: Wolfgang Reim
Der neue und zugleich altersmäßig recht junge Vorstand bestand seine Generalprobe in der Durchführung einer sog."Alt-Herren-Feuerwehrtag", welche erstmals im Kreis Hersfeld-Rotenburg durchgeführt wurde.
Hier trafen sich ehemalige, altgediente Feuerwehrkameraden aus dem Kreisgebiet um während einer "Nassen Schnelligkeitsübung" (nach alter Sitte und Vorschrift) Erinnerungen auszutauschen und Freundschaften aus gemeinsamen Tagen neu zu beleben.
Insgesamt sieben Wehren aus der Umgebung waren auf den Sportplatz Oberhaun gekommen, um ihr Können noch einmal unter Beweis zu stellen. Sprichwörtlich schnell wie die Feuerwehr absolvierte die 1. Mannschaft aus Oberhaun die Übung, die bei heutigen Wettkämpfen in dieser Form nicht mehr auf dem Programm steht. Die Alt-Herren-Mannschaft aus Oberhaun, mit dem ältesten Teilnehmer Hans Lotz (63J.), erreichte mit einem Durchschnittsalter von 54 Jahren einen beachtlichen 3. Platz.
Dieser Alt-Herren-Feuerwehrtag wurde ein solcher Erfolg, dass eine Fortsetzung auch für die nächsten Jahre geplant ist, zumal diese Veranstaltung die erste ihrer Art im Kreis Hersfeld-Rotenburg gewesen ist.
Auf der Kreisfeuerwehrverbandstagung in Kirchheim am 1.9.96 wurden dem Ehrenwehrführer Herbert Stock eine besondere Ehrung zu teil: ihm wurde vom Kurhessischen Feuerwehrverband die Floriansmedaille in Silber verliehen; als bisher einzigstem Fw-Mitglied aus Hauneck !
Wieder einmal musste die Oberhauner Wehr zu einer Vermisstensuche ausrücken: im Bereich Rotensee/Vollmersburg sollte sie nach einer seit dem Vortag abgängigen Person suchen, welche später durch Spaziergänger erhängt aufgefunden wurde.
Das vereinte Europa erreicht auch Oberhaun, denn in diesem Jahr wurden seitens der Gemeinde neue Schutzanzüge für Atemschutzgeräteträger ausgegeben.
1996 wird auf der Jahreshauptversammlung erstmals die Erhebung eines Mitgliedbeitrages mehrheitlich beschlossen: 30DM muss fortan jedes Mitglied der FFw Oberhaun jährlich Beitrag leisten.
1997
1997 war ein Jahr der Wettkämpfe. Im Vordergrund stand der Gemeindefeuerwehrtag in Sieglos auf dem die Oberhauner "Alt-Herren-Mannschaft" den 1. Platz belegte. Ebenso die junge Wettkampfgruppe, welche erstmals mit einer Feuerwehrfrau als Maschinist antrat, und trotz vieler Handikaps in der Vorbereitungsphase, mit 948 Punkten den Sieg und damit den Wanderpokal, zum 4. Mal mit nach Hause nahm.
Durch Sirenenalarm wurde die Wehr am 29.6.1997 um 03.15 zu einem Scheunenbrand nach Rotensee alarmiert. Es brannte die Scheune von Ulf Weppler. Nach dem schnellen Eintreffen wurde die Wasserversorgung hergestellt und mit der Brandbekämpfung begonnen. Zahlreiche landwirtschaftliche Geräte konnten gerettet werden. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Im Sommer 1997 erfolgte die lang ersehnte Grundsteinlegung des geplanten Dorfgemeinschaftshauses Oberhaun in der Bahnhofstraße.
Auf dem ehemaligen 'Kornder´schen' Grundstück sollte es entstehen und auch Räumlichkeiten für die Feuerwehr enthalten. Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms, in das Oberhaun aufgenommen wurde, ist dieses Vorhaben vom Land Hessen bezuschusst und ermöglicht worden.
In Anwesenheit von Vertretern des öffentlichen Lebens und der örtlichen Vereinsvorstände unternahm Bürgermeister Ernst Hebig den ersten Spatenstich.
1998
1998 erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 62, einige neue Interessierte traten der FFw Oberhaun bei, darunter auch Jugendliche, für die ehrenamtliches Engagement noch erstrebenswert ist. Im gleichen Jahr wurde unter Federführung von Kamerad Gerhard Kiem eine feste Wasserentnahmestelle am Eingang zum Sportplatz mittels Beton und einer Abdeckplatte erstellt; hierdurch wird die Wasserentnahme aus offenen Gewässern über Saugschläuche zu Übungszwecken erheblich erleichtert. Tatkräftig wurde Kiem durch folgende Kameraden unterstützt: Heinz Bodenbender, Fritz Fischer, Herbert Glebe, Joachim Kersch, Karsten Kranz, Reinhard Kranz, Norbert Kusber, Reinhold Otter, Gerhard Schott, sowie Gerhard Zapletal.
Am 20.09. 1998 erfolgte die Einweihung des neuen Bürgerhauses zu Oberhaun.
1999
Der Feuerwehrverein veranstaltete im Jahre 1999 eine Kameradschaftsfahrt zur Berufsfeuerwehr nach Frankfurt/M. mit anschließendem Besuch der Feuerwehrkameraden in Berkersheim. Im gleichen Jahr wurden die Aktivitäten mit der Patenwehr Gerstungen vertieft. Man besuchte sich gegenseitig und pflegte intensiv die Kameradschaft. Die Oberhauner Kirmes beging Anfang August ihr 50-jähriges Fahnen-Jubiläum, die Feuerwehr beteiligt sich mit dem Vorstand am Kommersabend und führte eine Tagesschau auf, in der die 60er Jahre rückwirkend dargestellt wurden.
Neben mehreren Unwettereinsätzen wurde die Wehr zu einem ungewöhnlichen Einsatz am 6.4. alarmiert: Tierrettung; ausgerechnet der Hund des 1. Vorsitzenden saß unterhalb des Friedhofes in einem Kanalrohr fest. Auch unter Einsatz eines Baggers war es nicht möglich, das Tier zu befreien. Erst nach mehreren Stunden konnte der Hund wohlbehalten geborgen werden. Ein weiterer ungewöhnlicher Einsatz sollte im Oktober folgen: auf dem Dach des Anwesen Schüler, Kassler Str. 1 schoss sich ein Dachdecker mit einem Nagelschussapparat einen Nagel mitten durch sein Knie und konnte durch diese "Sperre" sein Bein nicht mehr strecken. Mit Hilfe der angeforderten Hersfelder Drehleiter konnte der Unglücksrabe aus seiner misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. So erfolgreich die Einsätze der Wehr beendet werden konnten, so entäuschender war das abschneiden bei den Wettkämpfen; eine Folge der mangelnden Beteiligung an Übungs- oder Unterrichtsabenden. Wie alle Vereine, so hatte die Oberhauner Wehr auch unter mangelndem Nachwuchs zu leiden. Ende des Jahres konnte der Vorstand die Kameraden Hubert Schneiders und Ernst Braun für 70jährige Wehrzugehörigkeit ehren.
2002
Das Jahr 2002 war in jeder Hinsicht ein besonderes Jahr. Im Mai kam es an einem Wochenende zu einem Hochwassereinsatz. Auf Grund eines außergewöhnlichen Unwetters versackte die Brunnenstraße im Schlamm, die Abwasserkanäle liefen voll und setzten viele Keller unter Wasser. In Bodes wurde die Eitra-Brücke durch eine Flutwelle einfach weggerissen. Wie sich später herausstellten sollte, hatten wir im Vergleich zum Hochwasser in Ostdeutschland wohl nur ein "Wässerchen".
Den Gemeindefeuerwehrtag führten die Oberhauner auf ihre Weise durch. Der Vorstand der Wehr warf einige Wettkampf-Traditionen über Bord, verlegte kurzerhand das Geschehen auf den Vorplatz des DGH und bot an einem herrlichen Wochenende sowohl Wettkampfstationen für die Fw-Mannschaften, als auch zahlreiche Attraktionen für die Bürger Haunecks. So konnten sich die Bürger vor Ort einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr und der DRK-Rettungshundestaffel Bad Hersfeld verschaffen. Die sehr gute Resonanz bei Zuschauern und Gemeindegremien bestätigte die erfolgreiche Arbeit des Vorstandes im Vorfeld, sowie das Engagement alle Beteiligten.
Auf der gemeinsamen JHV der Gemeinde Hauneck wurden die Kameraden Hans Lotz und Herbert Stock für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Gerhard Kiem erhielt seine Ehrung für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft.
2003
Im Jahre 2003 verzeichnet die Wehr 66 Mitglieder, davon 30 aktive, 22 passive und 14 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. Die Einsatzgruppe wurde zu 5 Einsätzen alarmiert, hierunter allein 3 mal zu einem Strohballenbrand in Oberhaun und einem Flächenbrand in Rotensee als Folgen des heißen Sommers. Die kleine Einsatzgruppe Hauneck, der 4 Kameraden angehören, wurde zu Gefahrguteinsätze auf die Blaue Liede und zu einem Verkehrsunfall auf die B 27 gerufen. Erfolgreich war die Wettkampfgruppe unter Führung von Thomas Bodenbender mit dem 1. Platz auf dem Gemeindefeuerwehrtag in Eitra.
2004
Im Jahre 2004 verstarb der in Oberhaun wohnende, langjährige KBI Herbert Glöckner. Die durchgeführte Kameradschaftsfahrt führte zum Grenzmuseum POINT ALPHA nach Rasdorf in der Rhön. Dort konnten sich die Mitreisenden ausführlich über den heißesten Punkt im Kalten Krieg informieren und anschließend das Feuerwehrmuseum in Fulda besuchen. Zwei Einsätze beschäftigten die Kameraden, ein Baggerbrand der Fa. Kirchner an der Blauen Liede und ein Scheunenbrand in Fischbach am 3. Oktober dieses Jahres.
2005
Das Jahr 2005 war geprägt durch den 10. Alt-Herren-Fw-Tag. Voller Stolz eröffnete Begründer der Oldie-Wettkampfes und 1. Vorsitzender Gerhard Schott die Jubiläumsveranstaltung, an der .. Wehren teilnahmen. Die Rahmenveranstaltung führte der OV Hersfeld des THW mit Darstellung seiner Gerätschaften und Vorführung einer Höhenrettung durch. Eine gelungene Veranstaltung die auch entsprechende Resonanz in der Bevölkerung fand.
Vorstände der FFw Oberhaun
1. Vorsitzender |
2.Vorsitzender |
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1996- |
Gerhard SCHOTT |
1996-2005 |
Gerhard ZAPLETAL |
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2005- |
Hartmut NUHN |
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Ortsbrandmeister |
Stellv. Ortsbrandmeister |
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Um 1886 |
Georg SCHÜLER |
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1900-1918 |
Ernst BRAUN |
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1919-1933 |
Jakob SCHACHT |
1920-1933 |
Heinrich LOTZ |
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1934-1945 |
Georg DEHNHARDT |
1934-1946 |
Adam HERZBERG |
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1946-1975 |
Heinrich SCHOTT |
1947-1975 |
Herbert STOCK |
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1972 Gebietsreform: Oberhaun wurde in die neue Großgemeinde Hauneck integriert. |
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Wehrführer |
Stellv. Wehrführer |
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1976-1995 |
Herbert STOCK |
1976-1990 |
Hans LOTZ |
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1996-2000 |
Reinhold OTTER |
1991-1995 |
Reinhold OTTER |
||
2000- |
Gerhard ZAPLETAL |
1996-1998 |
Burkhard NUHN |
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1999-2000 |
Thomas BODENBENDER |
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2000- |
Joachim KERSCH |
||||
Kassenwart |
Schriftführer |
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1934-1983 |
Karl MÜNSTERMANN |
1946-1952 |
Karl HICKMANN |
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1983-1995 |
Heinrich NUHN |
1953-1982 |
Heinrich NUHN |
||
1996-2000 |
Wernder HOßFELD |
1983-1984 |
Reinhold OTTER |
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2000- |
Reinhard KRANZ |
1985-1995 |
Burkhard NUHN |
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1996- |
Wolfgang REIM |
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Gerätewart |
Atemschutzgerätewart |
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1944-1983 |
Hubert SCHNEIDERS |
1984-1995 |
Fritz FISCHER |
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1984-2000 |
Heinz BODENBENDER |
1996- |
Peter JANOWITZ |
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2000- |
Thomas SCHAALE |
||||
Einsätze der Wehr
1919 |
Textilfabrik in Eitra |
1921 |
Brand eines Gehöft in Unterhaun |
1923 |
Brand in der Mühle in Unterhaun |
1938 |
Scheunenbrand in Oberhaun |
1945 |
Scheunenbrand in Oberhaun (durch Kriegseinwirkung entstanden) |
1945 |
Wohnhausbrand in Sieglos |
1955 |
Scheunenbrand in Oberhaun |
1956 |
Einsatz der Wehr bei der Hochwasserkatastrophe in Bad Hersfeld |
1959 |
Waldbrand in der Gemarkung Rotensee-Wippershain |
| Brand eines Torfwaggons im Bahnhof Oberhaun | |
| Großfeuer in Sieglos (2 Scheunen und 1 Wohnhaus brannten nieder) | |
1962 |
Scheunen- und Wohnhausbrand in Rotensee |
1964 |
Absicherung eines umgestürzten Tankfahrzeuges an der B 27 |
1967 |
Schwelbrand |
1968 |
Reifenbrand eines LKW auf der B 27 in Oberhaun |
1981 |
Vermißtensuche an der Haune in Oberhaun |
| Zimmerbrand in Oberhaun | |
1985 |
Scheunenbrand in der Bahnhofstr. |
1987 |
Bahndammbrand Höhe Hurtweg |
1990 |
Scheunenbrand in Rotensee |
1991 |
Brand auf dem Erdabladeplatz in Oberhaun |
1993 |
Bahndammbrand |
1994 |
Vermißtensuche in Rotensee |
1995 |
Wohnhausbrand in Oberhaun |
1997 |
Scheunenbrand in Rotensee |
1998 |
Verkehrsunfall Ortseingang Sieglos |
1999 |
Tierrettung (Hund aus Kanal) Unwetteralarm umgestürzter Baum auf B 17 Unwetteralarm im Ortskern Personenrettung im Anwesen Schüler (Kassler Str.1) |
2000 |
Brandeinsatz Wohnhaus, Hersbach Menschenrettung, Brunnenstr. 1, Verkehrsunfall Ortseingang Sieglos |
2001 |
Brandeinsatz in der Bahnhofstr. |
Kreisleistungswettkämpfe
1958 in Asbach |
2. Platz |
1967 in Bad Hersfeld |
16. Platz |
1969 in Kathus |
4. Platz |
1970 in Oberhaun |
2. Platz |
1971 |
1. Platz |
1973 |
1. Platz |
Heinrich Nuhn, Ehrenmitglied
Wolfgang Reim, Schriftführer
